Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese)

Hierbei wird mit einer dünnen Nadel durch die mütterliche Bauchdecke hindurch etwas Fruchtwasser entnommen (ca.10ml) und in ein humangenetisches Labor gesandt. Mit dieser Untersuchung können im Rahmen der Pränataldiagnostik ab der 16. Schwangerschaftswoche kindliche Chromosomenverteilungsstörungen nachgewiesen werden (z. B. Down-Syndrom/Trisomie21 etc.). Da diese Untersuchung nicht ganz risikofrei ist (Fehlgeburtsrisiko in ca. 0,3% der Fälle) wird sie heute nur noch bei bestimmter Indikations- und Risikokonstellation durchgeführt.